Inhalte
- Wo liegt der Unterschied zwischen einem Thermokomposter und anderen Modellen?
- Ist ein Thermokomposter teuer in der Anschaffung?
- Für was kann ich einen Thermokomposter alles verwenden?
- Wie groß sollte das Fassungsvermögen eines Thermokomposters mindestens sein?
- Welche Vorteile hat ein Thermokomposter?
- Wie funktioniert das Kompostieren mit einem Thermokomposter genau?
Wo liegt der Unterschied zwischen einem Thermokomposter und anderen Modellen?
Ein Thermokomposter ist mit einer speziellen, wärmedämmenden Schicht an der Innenseite gänzlich ausgekleidet. Diese sorgt dafür, dass im Inneren des Behälters eine hohe Temperatur entstehen kann, auch wenn die Außentemperatur vergleichsweise sehr kühl ist. Die warme Luft bietet die optimalen Arbeitsbedingungen für die Bakterien und Pilze, die für das Zersetzen der organischen Materialien im Komposter verantwortlich sind. Somit wird die natürliche Verrottung beschleunigt und Sie haben schneller den fertigen Dünger bereit. Bei anderen Modellen wie dem traditionellen Komposthaufen, dem Kompostilo oder einem kompost-Gitter kommt es nicht zu diesen optimalen Temperaturen und der Verrottungsprozess dauert dementsprechend länger.
Ist ein Thermokomposter teuer in der Anschaffung?
Thermokomposter sind vergleichsweise ein wenig teurer als andere Varianten für das Kompostieren von Haus- und Gartenabfällen, jedoch kommen Sie auch mit diversen Vorteilen gegenüber einem normalen Holz- oder Draht-Kompost. So geht der Verrottungsprozess in einem Thermokomposter wesentlich schneller von Statten und auch die Geruchsbelastung ist wesentlich geringer bei diesem Modell, da er von außen immer wieder verschlossen wird.
Für was kann ich einen Thermokomposter alles verwenden?
Prinzipiell dürfen alle organischen Materialien auf den Kompost geworfen werden, die bei der Arbeit im Garten anfallen. Hierzu gehört beispielsweise der normale Rasenschnitt. Auch diverse Küchenabfälle lassen sich wunderbar kompostieren und sorgen für besonders nährstoffreichen Humus, der wiederum gut als Dünger verwendet werden kann. Hierzu zählen Gemüse- und Obstabfälle, Kaffeefilter oder Eierschalen. Auch Taschentücher und Küchenpapier können kompostiert werden. Allerdings müssen Sie bei einem Thermokomposter darauf achten, dass sich die trockene zur nassen Kompostmiete ca. die Waage halten (also 50 zu 50 % vorhanden sind) und in Schichten dem Komposter zugeführt werden. Wenn man zum Beispiel hauptsächlich nassen Rasenschnitt in den Thermokomposter wirft, dann darf man sich auch nicht wundern, wenn bei den hohen Temperaturen die Kompostmiete allmählich zu faulen beginnt und kein gewünschter Verrottungsprozess vor sich geht.
Wie groß sollte das Fassungsvermögen eines Thermokomposters mindestens sein?
Thermokomposter eignen sich speziell für Hobbygärtner mit kleineren Gärten, da sie eigentlich nur bei eher kleineren Kompostmengen gut funktionieren. Wie groß das Fassungsvermögen im Endeffekt wirklich sein soll hängt natürlich in vor allem von der Größe Ihres Gartens ab und es gibt hier keine allgemein gültige Regelung. Je größer Ihr Garten und Haushalt, umso mehr Fassungsvermögen sollte auch der Thermokomposter aufweisen.
Welche Vorteile hat ein Thermokomposter?
In einem Thermokomposter geht der Zersetzungsvorgang des organischen Materials schneller von Statten, da bei den höheren Temperaturen im Inneren, der Verrottungsprozess ebenfalls beschleunigt wird. Außerdem ist diese Art von Komposter auch mit einem Deckel ausgestattet und die Geruchsbelästigung kann somit ein wenig unterbunden werden. Zusammenfassend lässt sich sagen, dass Thermokomposter einfach wesentlich effektiver sind, als andere Varianten. Des Weiteren kann für einen Thermokomposter auch ein dauerhafter Standort ausgewählt werden und die integrierte, wirkungsvolle Luftzirkulation stellt einen weiteren Vorteil dar.
Wie funktioniert das Kompostieren mit einem Thermokomposter genau?
Als Kompostieren wird der Prozess des Nährstoffkreislaufs beschrieben, wobei organisches Material abgebaut wird. Dazu werden Sauerstoff, Bakterien und verschiedene Pilzarten verwenden. Das organische Material wird langsam abgebaut und es werden in diesem Prozessverlauf diverse Mineralien wie Nitrate, Magnesium und Aluminiumsalze produziert. Das zersetzte organische Material kann somit hervorragend als Dünger verwendet werden und dem Garten wieder zugeführt werden. Kompostieren ist also nicht nur gut für die Umwelt, sondern kann auch die Anschaffungskosten von Dünger für den Hobbygärtner ersparen. Bei Thermokompostern handelt es sich um spezielle, wärmeisolierte Behälter, die für die Kompostierung verwendet werden. Durch die spezielle Auskleidung entsteht auch bei niedrigen Außentemperaturen, eine hohe Temperatur im Inneren des Behälters, bei der die Bakterien und Pilze optimal Ihre Arbeit verrichten können. Der Verrottungsprozess wird somit beschleunigt und das organische Material schneller zersetzt.